Ende 2020 wurde das niedersächsische Klimagesetz verabschiedet, womit das Thema Klimaschutz als eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe in der Landesverfassung verankert wird. Es sind anspruchsvolle Zielstellungen zu erfüllen, die sich im Einklang mit der wissenschaftlichen Notwendigkeit und den internationalen Verpflichtungen des Pariser Abkommens orientieren. Der niedersächsische Energiebedarf soll bis 2040 komplett über Erneuerbare Energien gedeckt werden. Auch in anderen Sektoren sollen die THG-Emissionen stark reduziert werden, sodass bis Klimaneutralität bis 2050 erreicht werden soll.

Die Vorgaben beziehen sich nicht nur eine Strategie für eine klimaneutrale Landesverwaltung, sondern es werden auch alle Kommunen verpflichtet regelmäßig Energieberichte zu erstellen und zu veröffentlichen. Folgende Anforderungen werden an den Energiebericht gestellt:
- Darstellung des jährlichen Verbrauchs an Strom- und Heizenergie, deren Kosten und die dadurch verursachten direkten und indirekten THG-Emissionen
- Jährliche Verbräuche an Strom- und Heizenergie für alle kommunalen Liegenschaften und Gebäude
- Witterungsbereinigung für Heizenergie entsprechend der anerkannten Regeln und Methodik
Unsere Dienstleistungen im Bereich INM Management bilden diese Anforderungen ab und ermöglichen unseren Nutzerinnen und Nutzern ein einfach bedienbares und kostengünstiges Systems für das kommunale Klimareporting. Auf Basis der Berichte und der Offenlegung der Energieverbräuche sollen Möglichkeiten zur Einsparung und Senkung der THG-Emissionen gefunden werden, denn „Was man nicht misst, kann man nicht steuern“!